Gerade der Beruf Coach ist kein Ausbildungsberuf im ersten Bildungsweg. Auf vielen Wegen kann ein Mensch dahin gelangen, anderen Menschen zum Begleiter und Berater zu werden.
Die Anerkennung als Coach für Ganzheitliches Führungs- und Persönlichkeitscoaching e. V. durch unseren Verband basiert deshalb auf gewissen Voraussetzungen, die aber nicht aus einer zwingenden Liste bestehen. Wir lassen uns auf der Basis von eingereichten Unterlagen von jedem Bewerber individuell überzeugen oder eben nicht: Von seiner Persönlichkeit, seiner Kompetenz, seiner Motivation und seiner Biographie. Dabei legen wir unser Augenmerk auch auf die Ganzheitlichkeit seines Ansatzes und sein persönliches Ethos dahinter. Die Anerkennung geschieht durch ein Zertifizierungsgremium des Verbandes. Es besteht aus dem Präsidenten und weiteren Mitgliedern.
Kriterien, die bei einer Zertifizierung berücksichtigt werden, sind:
- Eine mehrjährige nachweisbare Tätigkeit als Coach oder Berater
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Eine Ausbildung zum Coach oder eine analoge Ausbildung (z.B. als Therapeut, Sozialarbeiter, HR-Ausbildung mit Schwerpunkt Beratung)
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Eine zu den oben genannten Wegen analoge personenbezogene Beratungstätigkeit (wie z. B. bei Ärzten, Seelsorgern, Therapeuten, Personalfachkräften, Ausbildern, Lehrern, Unternehmensberatern oder Sozialarbeitern)
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Vertrautheit mit unterschiedlichen Coaching-Ansätzen.
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Ein ganzheitlicher und personenzentrierter Ansatz, der mehrere Persönlichkeitsebenen, und Lebensfelder ins Coaching mit einbezieht und die Life-Balance des Klienten zentral im Blick hat.
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Erfahrung mit den Herausforderungen des Führens, mit Führungskräften und Führungsstrukturen in Firmen
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Durch Teilnahme an einem von einem Arzt oder Psychologen geleiteten Grundkurs über Psychiatrie und Psychosomatik nachgewiesene Kenntnis der Grenzen von Coaching, in dem über psychopathologische Störungen (Schizophrenie, Depression, Borderline-Syndrom, Suizidgefahr etc.) aufgeklärt wird, die ärztlicher oder therapeutischer Behandlung bedürfen
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Eine Präsentation des eigenen Coaching-Ansatzes vor mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes oder von diesen benannten Vertretern mit einem Interview zur Person
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Klare Distanzierung von radikalen politischen Parteien oder Sekten
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Das Mindestalter eines Coaches sollte 30 Jahre sein
Die Entscheidung über die Zertifizierung fällt: „Ja“ oder „Nein“ und muss nicht begründet werden. Sie kann nicht angefochten werden. Eine erneute Bewerbung für die Zertifizierung ist nach einem Jahr möglich.
Für die Zertifizierung wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 500,- € erhoben. Für Bewerber, die bereits eine Coach-Ausbildung eines vom Verband zertifizierten Instituts absolviert haben, beträgt diese Gebühr nur 150,- €.
Wer sich also auf der Suche nach einem Coach an eine der von unserem Verband zertifizierten Personen wendet, kann sich darauf verlassen, im Gespräch einem qualifizierten Coach zu begegnen.
Ähnliche Kriterien liegen der Zertifizierung einer Coach-Ausbildung oder anderen Angeboten der Mitglieds-Coaches zugrunde.